Die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und
das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig konnten wertvolle Handschriften Felix
Mendelssohn Bartholdys ersteigern.
Leipzig, 17.8.2010: Die Autographe geben neue Einblicke in die Arbeit des Gewandhauskapellmeisters und Gründers des
ersten deutschen Konservatoriums. Es ist ein besonderer Reiz dieses Materials, dass es sich um
Briefentwürfe handelt – so kann man nachvollziehen, wie der Komponist seine Gedanken zu Papier
gebracht, geordnet und manchmal auch wieder geändert oder gar verworfen hat. Man kann teilhaben
am Entstehungsprozess dieser Schreiben und merkt, dass hier zwar ein geübter Briefeschreiber am
Werk ist, der aber trotzdem jedes Wort auf die Goldwaage legt. Kein Wunder bei den Adressaten,
schließlich schreibt Mendelssohn an hochedle Herren: zum einen an den sächsischen König Friedrich
August II., zum anderen an den Rat der Stadt Leipzig sowie an Mitglieder der
Gewandhauskonzertdirektion.
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Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig
spricht auf internationalem Kongress in Südkorea
Leipzig, 10.8.2010: Auf Einladung des Nationalmuseums Northeast Asian History Foundation ist der Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, Dr. Volker Rodekamp, nach Seoul/Südkorea gereist. Dort findet noch bis Ende dieser Woche der Kongress Museen und Gedenkstätten als historische Lernorte. Europa und Ostasien im Vergleich statt.
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Stadtgeschichtliches Museum ersteigert Mendelssohn-Autographe bei Sotheby’s Auktion
Leipzig, 23.6.2010: Vor einigen Tagen gelang es dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig und der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, je ein Konvolut von Felix Mendelssohn Bartholdy bei Sotheby’s in London zu ersteigern. Ein Glücksfall für Leipzig: insgesamt 28 Seiten unveröffentlichtes Mendelssohn-Material konnte an zwei Leipziger Institutionen und damit in die öffentliche Hand geholt werden.
Das Stadtgeschichtliche Museum erwarb insgesamt 17 Seiten autographe Aufzeichnungen des Komponisten von 1838/39, die sich auf seinen zentralen Leipziger Wirkungsbereich als Kapellmeister des Gewandhausorchesters beziehen. Es handelt sich um drei Entwürfe von Schreiben an die damaligen Stadtoberen, in denen er auf die Umstände der Leipziger Orchestermusiker eingeht und deren finanzielle Situation schildert. Die Entwürfe sind insofern von hoher Bedeutung, als die Endfassung des Schreibens zwar den Rat der Stadt erreicht hat, aber mittlerweile als verschollen gilt.
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Krakauer Kollegen zu Besuch in Leipzig
Kultureller Austausch zwischen den Stadtgeschichtlichen Museen von Krakau und Leipzig
Leipzig, 27.5.2010: Am 28. und 29. Mai begrüßt das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig fünf Kolleginnen und Kollegen aus dem Historischen Museum Krakau zu einem Arbeitstreffen in Leipzig. Ziel des Treffens ist vor allem die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten und die Förderung des kulturellen Austauschs. Unterstützt wird die länderübergreifende Kooperation vom Polnischen Institut Leipzig, dem Goethe Institut in Krakau und Warschau sowie vom Referat für Internationales der Stadt Leipzig.
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Dr. Volker Rodekamp ist neuer Präsident des Deutschen Museumsbundes
Dortmund/Leipzig, 5.5.2009: In Dortmund wählten die Mitglieder des Deutschen Museumsbundes am gestrigen Dienstag Abend ihren neuen Vorsitzenden, Dr. Volker Rodekamp.
Der 56-jährige Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums in Leipzig löst Prof. Dr. Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, ab, der dem Deutschen Museumsbund seit 2003 als Präsident vorstand.
„Wir müssen noch nachdrücklicher an der öffentlichen Wahrnehmung der Museen arbeiten und unsere Netzwerke nachhaltig stärken.“, so Rodekamp zu den Zielen seiner Arbeit. Dabei nannte er auch eine intensivere Zusammenarbeit mit den Verbänden in Österreich und der Schweiz. Dr. Volker Rodekamp hat Volkskunde studiert und ist seit 1996 Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums in Leipzig.
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Ausstellungseröffnung
Von Leipzig in die Welt
Europas erstes Porzellan
300 Jahre Meissener Porzellan auf der Leipziger Messe
30. April– 5.September 2010
Als wär`s ein Stück von mir
Fotografien von Gerhard Weber
Studioausstellung
30. April– 5.September 2010
Eröffnung beider Ausstellungen am 29.4., 18 Uhr
Leipzig, 23. April: Der 300. Geburtstag des Meissener Porzellans bedeutet auch 300 Jahre Handel mit dem „weißen Gold“ auf der Leipziger Messe. Von hier aus trat es seinen Siegeszug rund um die Welt an, als Innovation von zukunftsweisender Bedeutung.
Unter dem Titel Als wär`s ein Stück von mir werden zeitgleich im Studio 40 großformatige Fotografien von Gerhard Weber gezeigt. Immer wieder zwischen 1988 und 1992 begleitete der Fotograf die Menschen, die an der Herstellung des Meissener Porzellans in unterschiedlicher Weise Anteil haben. Sie sind seine Fotomodelle, der Mittelpunkt seiner Bildfolge.
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Pressefotos
Landkartenverkäufer aus der Serie Pariser Ausrufer, Johann Joachim Kaendler und Peter Reinicke, 1760, Foto SGM
Christa Haubold, Goldmalerin in der Porzellan-Manufaktur Meissen,
Eröffnung eines neuen Ausstellungsteils
in der Ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte
Altes Rathaus, Markt 1, 04109 Leipzig
Mittwoch, 10. März, 17 Uhr
Leipzig: 9.3.2010: Innerhalb der Ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte im ersten Obergeschoss des Alten Rathauses wurde der Ausstellungsteil zur Siedlungsgeschichte und frühen Stadtwerdung Leipzigs grundlegend überarbeitet. Ausgangspunkt waren bedeutende Funde bei Leipziger Ausgrabungen des Landesamtes für Archäologie Sachsen, die zu neuen Erkenntnissen in der Stadtkernforschung führten.
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Die Ausstellung
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Gefäß im Stil der keltischen Latène-Kultur, 275–15 v. Chr., Fundort: Möritzsch (1 MB)
Ausstellungseröffnung
Studien aus dem Konzertsaal
Arnd Schultheiß zum 80. Geburtstag
Studioausstellung
3.3.– 25.4.2010
Eröffnung 2. März, 18 Uhr
Aus Anlass seines 80. Geburtstages ehrt das Stadtgeschichtliche Museum den Leipziger Künstler
Arnd Schultheiß. Seine Kunstwerke dokumentieren Aspekte der Leipziger Musikgeschichte auf ganz besondere Weise. Zur Vielfalt seiner über sechs Jahrzehnte währenden künstlerischen Tätigkeit gehören Zeichnungen und Radierungen, Papier- und Materialcollagen sowie architekturbezogene Arbeiten. Ausgangspunkt seines Schaffens ist das zeichnerische Werk.
Im Gewandhaus zu beobachten und zu zeichnen ist Resultat seiner musischen Erziehung und der
Faszination, die Musik von jeher auf Arnd Schultheiß ausübte.
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Vita Schultheiß
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Kurt Masur.jpg
Ausstellungseröffnung
Funde, die es nicht geben dürfte
Brunnen der Jungsteinzeit in Sachsen
Eine Ausstellung des Landesamts für Archäologie im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig
24. Februar–11. April 2010
Eröffnung 23.2, 19 Uhr
Leipzig, 19.2.10: Das Leipziger Land ist eine archäologische Schatztruhe von internationalem Rang.
Was die Archäologen hier in den letzen 15 Jahren ans Tageslicht förderten ist geeignet, unsere bisherige Kenntnis von der Vorgeschichte Europas grundlegend zu ändern. Fundplätze wie Eythra, Leipzig-Plaußig, Brodau und Altscherbitz sind feste Begriffe in der Forschung und bei interessierten Laien.
Zu einer der seltensten Fundgruppe gehören Brunnenanlagen aus der Jungsteinzeit – einer Epoche vor etwa 7 000 Jahren, als die Menschen dieser Region sesshaft wurden.
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Keramikflasche mit erhaltener Schnurwicklung aus dem Brunnen von Eythra
Foto: Landesamt für Archäologie Sachsen
Gemälde als Schenkung an das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig
Leipzig, 1.2.10: Vergangene Woche schenkte der Leipziger Maler Gert Pötzschig dem Stadtgeschichtlichen Museum das 2009 entstandene Gemälde „Blick auf Leipzig von der Liebigstraße“ (80 x 100 cm).
Der in Leipzig geborene und biografisch wie künstlerisch eng mit dieser Stadt verbundene Maler hat sich in den 45 Jahren seiner Tätigkeit als freischaffender Maler immer wieder mit dem Bild dieser Stadt auseinandergesetzt, die ihm unerschöpfliche künstlerische Motive bietet. Aus Anlass seines 75. Geburtstags im Jahr 2008 zeigte das Museum ein Retrospektive mit 80 Gemälden des Künstlers.
Das neue Gemälde gehört in die Reihe seiner Panorama-Sichten auf die Stadt, in denen er Stimmung und Wesen seiner Heimatstadt mit den bildnerischen Mitteln eines Impressionisten und Koloristen einfängt.
Dr. Volker Rodekamp zeigt sich außerordentlich erfreut über die wertvolle Schenkung.: „Das Gemälde wird in der neuen Dauerausstellung des Museums zur Leipziger Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts einen zentralen Platz erhalten und so die Kontinuität der hervorragenden und vielfältigen Leipziger Stadtmalerei bis in die Gegenwart hinein repräsentieren.“
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Übergabe Gemälde am 27.1.2010
Ausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums wird in Leipzigs Partnerstadt Kraków gezeigt
"Schindler-Fabrik" Kraków
31.Oktober 2009-3. Januar 2010
Leipzig, 20.10.2009: Die Ausstellung „Arisierung“ in Leipzig. Verdrängt. Beraubt. Ermordet. wird nach ersten erfolgreichen Präsentationen im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig 2007, in der Eisleber Synagoge 2008 und in der Henriette-Goldschmidt-Schule Leipzig 2009 im Museum „Schindler-Fabrik“ unserer polnischen Partnerstadt Kraków gezeigt.
Das Museum Schindler-Fabrik entstand auf dem Gelände der ehemaligen Emaille-Fabrik Oskar Schindlers, der seit dem Film „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg weltweit bekannt ist. Die in Teilen bereits realisierte ständige Ausstellung im Museum Schindler-Fabrik wird die Geschichte der Stadt Kraków seit dem Einmarsch der Deutschen im Jahr 1939, die Bildung des Generalgouvernements und vor allem das Schicksal der jüdischen Bevölkerung im Krakówer Ghetto sowie die Rettung von über 1000 Krakauer Juden durch Oskar Schindler, aber auch den Nachkriegsantisemitismus in der Volksrepublik Polen thematisieren.
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